Hinweis: Dieser Beitrag ist quasi 'ID-Intern' und an Christoph Heilig gerichtet (siehe diesen Post für den Kontext). Auf seinen Wunsch hin wird er im Blog gepostet und nicht nur im internen Forum. Ich habe mir keine Mühe bezüglich Zugänglichkeit/Lesbarkeit gegeben und werde nicht auf 'externe' Kritik eingehen. Der Beitrag hat entsprechend einen etwas redundanten bzw. provisorischen Charakter und dient nur der Diskussion und Weiterentwicklung von IDeen.
Dein Beitrag/die Replik scheint mir wie ein 'nacktes' Logik-Experiment, welches in sich ansatzweise stimmig scheint, aber dem die Inhalte fehlen. Als Versuch die Debatte um ID durch ordnende Kategorien zu schärfen ist er eine Überlegung wert, aber ob bzw. was er inhaltlich etwas hinzufügt ist mir weniger klar.
„Struktur X ist für Verursacher A nur durch Absicht zu verwirklichen, für Verursacher B jedoch auch „nebenbei“. Die komplexere Struktur Y erfordert vllt. Auch bei B absichtsvolles handeln. Man kann nun die Komplexität der Struktur beliebig steigern, du wirst niemals zu einem Punkt kommen, wo kein Denkbarer Verursacher modellierbar ist, der zu ihrer Produktion nicht designen müsste.“
Ich frage mich worauf diese Aussage aufbaut. Sie macht nur Sinn, wenn sie sich auf Strukturen bezieht, die keine innere Teleologie aufweisen. Echte Teleologie bedeutet, dass die Anfangsbedingungen durch die Endbedingungen (!) determiniert werden. Sie ist quasi eine verdrehte Kausalität (bzw. 'Rückwertsverursachung'), was sie eigentlich als fehlschlüssig ausweisen würde, wenn der Fehlschluss nicht durch die Einführung des Faktors 'Intentionalität' zu vermeiden wäre. 'Intentionalität' ist eine Eigenschaft, die wir einer Intelligenz zuschreiben müssen. Wenn Intentionalität zur Herstellung einer bestimmten Struktur nötig ist, dann gilt das gänzlich unabhängig von Macht oder Intelligenz eines Designers bzw. „Komplexität“ (was immer das sein soll). Ob die Intentionalität dabei direkt vom Designer aufgewendet wird, im Programm liegt oder welchem Zweck die Struktur im Ganzen folgt ist dabei natürlich egal.
„Nur weil eine nahezu gelähmte Person viel Absicht aufbringen müsste, um mit einem Stift auf ein Blatt Papier etwas zu kritzeln, weil es sie sehr anstrengt, heißt das doch nicht, dass das auch für mich durchdachtes Handeln erfordert...“
Klar erfordert das für Dich genau soviel durchdachtes Handeln! Es fällt Dir nur leichter, weil Du über unvergleichlich mehr 'Kraft' verfügst bzw. nicht gegen Störungen ankämpfen musst. Wenn ein kleines Kind eine 10kg Hantel einen Meter anheben will, muss es bis an das Maximum seines Vermögens gehen. Wenn Du das machst nutzt Du vielleicht nur einen Bruchteil Deines Vermögens und denkst nebenbei über den nächsten Urlaub nach. Der nötige Kraftaufwand für die Aufgabe war aber in beiden Fällen gleich. Du kannst vielleicht noch argumentieren, dass bei Dir das „kritzeln“ (großteils) automatisiert abläuft. Allerdings hast Du es in der Vergangenheit gelernt, also quasi den mentalen Mechanismus erstellt, der jetzt Deine damalige Intention trägt. Ist so ähnlich wie eine vollautomatisierte Fabrik: Ist sie erst einmal aktiviert sind ihre einzelnen Erzeugnisse für sich genommen nicht beabsichtigt, allerdings liegt die Absicht dann in der Fertigungsanlage. Siehe auch Unterschied zwischen Prototyp und Massenfertigung.
„Es ist exakt dieselbe Sache, nur dass es nun schon einen sehr komplexen Verursacher bräuchte, der sowas „aus Versehen“ macht. Du weißt schon: So ein unendliches Wesen vom Typ ich-nies‘-mal-und’s-gibt-nen-big-bang. Sowas hälst Du für unplausibel? So nen Verursacher nimmst Du nicht an? Das schmeckt dir nicht? Klar – Du darfst das ausschließen! Mache ich auch.“
Ein „Big-Bang“ ist eine Kleinigkeit verglichen mit einem Flagellum und anderen Strukturen die innere Teleologie aufweisen. Es geht nämlich hier nicht um Fragen der Macht eines Designers. Und selbst wenn der Big-Bang ein gewolltes und genau spezifiziertes auf Ziele hin gerichtetes Universum hervorbringt, ergo ein 'Design' darstellt, so hat man aus der Innenperspektive eines solchen Universums immer noch Probleme das festzustellen. Das Universum ist vermutlich einer dieser Fälle, wo es vielleicht Anzeichen für 'Künstlichkeit' gibt, man aber über 'Design' nur spekulieren kann, in dem Sinne als es auch alternative Blickwinkel gibt die noch nicht einmal von der Einführung ungelenkter Naturabläufe als Erklärungsmöglichkeit abhängen (->Epi-Teleologie).
„Nur, weil Du bereits Einschränkungen zum Designer machst, die in den logischen Kategorien nicht enthalten sind.“
Das finde ich interessant. Ich habe nämlich nicht den Eindruck, als hätte ich mir einen Ausschnitt aus einem enormen Pool möglicher Designer abgezäunt. Ich gebe zu: Tatsächlich gehe ich von den Designern bzw. Intelligenzen aus, die wir auf unserem Planeten haben. Das sind einige tierische Intelligenzen und Milliarden Menschen teilweise recht unterschiedlicher geistiger Befähigung. Aber wo habe ich mich eingeschränkt? Wo ist mein Modell 'spezifischen Designs'? Kannst Du irgendwelche alternative Intelligenzen aufzeigen?
Du spekulierst über unglaublich machtvolle Designer. Auch der Mensch hat seine Möglichkeiten vertausendfacht. Ändert aber noch nichts daran, dass die innere Teleologie seiner Produkte von Intentionalität zeugt.
Du spekulierst über enorm intelligente Designer. Auch die menschliche Spezies hat in dieser Hinsicht eine enorme Variationsbreite. Aber wenn die Vertreter des unteren Endes Intentionalität aufwenden müssen, dann tun das auch die Vertreter des 'high end'.
Du spekulierst über unendlich intelligente und machtvolle Designer. Was soll das bitte sein? Würden bei einem solchen Designer Strukturen voller interner Teleologie – Flagellen, Supercomputer, Teilchenbeschleuniger, Wirbeltieraugen – einfach ohne Intention 'passieren'? Vielleicht. Aber das ist kein Punkt für Dich. Ein solcher Designer wäre das gleiche wie ein unendliches Multiversum: 'Irgendwann' und 'Irgendwo' passiert alles. Nicht tausendmal, sondern unendlich. Irgendwann passiert auch ein Universum, in dem ein menschliches Gehirn im Vakuum am Rand einer Galaxie hängt, deine Erinnerungen und dein Wissen hat, und über diesen Beitrag nachdenkt, den ich dort nie gepostet habe, bevor es eine Sekunde später 'funktionsuntüchtig' wird. Unendlich ist halt keine große Zahl, sondern ein Zustand. Derlei Ideen zerstören die rationale Verständlichkeit der Dinge. Da kann man den Designer gleich streichen und sagen: „Es ist halt so passiert.“ Man kann auch sagen: „Weiteres Argumentieren zwecklos.“ Oder besser: „Ich gehe ein Bier trinken.“
D.h.: Du musst mir erst einmal zeigen gegen was ich Einschränkungen bezüglich des Designers mache. Wo ist der Designer, der so fremd - so anders ist – dass er trotzdem noch als Designer definierbar ist und nicht einfach nur eine andere Bezeichnung für einen dieser Punkte ist, wo man an das Ende jedes rationalen Diskurses kommt? Wo ist dieser fremdartige Designer, für den sogar Produkte die innere Teleologie aufweisen, bloßer Abfall im Sinne von 'ups, ist mir gerade so passiert', sind? Welchen Anlass haben wir zu vermuten, dass eine Steigerung der Intelligenz und Macht eines Designers an einen Punkt führen, wo Intentionalität bei der Erschaffung klar teleologischer abgrenzbarer Strukturen überflüssig wird?
Wenn ich sage, dass die Entscheidung zwischen 'künstlich' und 'Design' Sinn macht, dann meine ich damit, dass man manchmal nur genug weiß um vielleicht 'Künstlichkeit' zu attestieren. Oft weiß und versteht man aber genug um 'Design' zu attestieren (jedenfalls in einem kleinen Bereich), ohne Kenntnis des Designers und seiner Pläne bzw. spezifischer Konzepte den Designer betreffend. Das wirkliche Ausmaß der Intelligenz und Macht eines Designers ist gänzlich irrelevant, mein weiß doch was er mindestens können muss/getan haben muss. Intentionalität ist am Objekt ablesbar, soweit man jedenfalls Teleologie festmachen kann. Hat man aber 'echte' Teleologie, dann hat man auch Intentionalität und damit Design. Du hast nicht gezeigt, wieso ein 'Hochschrauben' der Intelligenz und Macht eines Designers daran etwas ändern sollte. Deine Beispiele haben alle nur gezeigt, dass (technologische) Entwicklung 'Künstlichkeiten' hervorrufen kann, die auf einem niedrigeren Entwicklungsstand entweder unmöglich wären (kein Radioemitter/kein Radiosignal) oder höchst mühevoll (riesige Anlage für schwaches Radiosignal), die aber später routinemäßig in Massen erzeugt werden (Satellitennetzwerke etc.). Mann muß aber eben auch auf die Qualität des 'Kunstproduktes' achten. Dieses kann ggf. als 'Design' erkennbar sein, ganz egal ob dahinter eine einfache oder hochentwickelte Zivilisation steht -> denn (echte) Teleologie ist eine eigene Qualität die an irgendeinem Punkt und in irgendeiner Form aus einer Intention hervorging. Anders lässt sich ihre 'verdrehte' Kausalität nicht auflösen (es sei denn, man sagt, sie sei eine durch ungerichtete Prozesse entstandene Illusion wie es Darwinisten so gerne betonen – aber dann hat es sich eh mit der 'Künstlichkeit' auch.)
Fazit
Um 'Design' zu erkennen benötigt man kein SD-Modell. Es gibt IMHO kein alternatives Modell einer zu intelligenter Gestaltung fähigen Intelligenz, die teleologische Strukturen (welche für uns als solche klar erkennbar und abgrenzbar sind), ohne Intention erschaffen könnte. Liegen solche Strukturen vor, kann man von einem 'Design' im Sinne absichtsvoller Gestaltung ausgehen. Die Kategorie 'es könnte aber auch ganz andere Typen von Designern geben die sowas ohne Intention produzieren' ist dagegen eine leere Schublade, eine logische Kategorie die ohne Inhalte dasteht. Kontroversen liegen in ganz anderen Punkten, z.B.:
+ Wie sind Versuche einzustufen, Teleologie als durch ungerichtete Naturabläufe (speziell Evolutionsmechanismen) erzeugte Illusion einzustufen?
+ Was kann man in Fällen tun, die keine teleologische Interpretation erzwingen, bzw. wo nur ein Verdacht auf Design besteht? (Klassischer Fall: Ist unser Universum auf intelligentes Leben hin gerichtet?) Kann man in solchen Fällen zumindest 'Künstlichkeit' nahelegen?
SD-Modelle scheinen dagegen recht sekundär: Du hast ja die 'Multiple Designers Theorie' von Richard B. Hoppe als SD-Ansatz eingestuft. Demnach behandeln SD-Modelle Fragen wie: Gab es einen oder mehrere Designer? Interagierten diese miteinander? Kopierten sie voneinander? Gab es einen Wettstreit zwischen diesen? Da werden recht spezifische Gedanken zum Designer vorgebracht, aber nichts was die Einstufung teleologischer Organisationsgefüge als 'Design' und damit als intentional verursacht in Frage stellen würde. Dieses SD-Modell ist nicht annähernd auf dem selben grundlegenden Niveau wie die Frage „Gibt es einen völlig andersartigen Typus von (Super?)Intelligenz der ohne Intentionalität Dinge erschaffen kann welche innere Teleologie aufweisen und somit eigentlich von Intentionalität zeugen würden, ergo als 'Design' einzustufen wären?“
Ein SD-Modell könnte nur insofern dazu führen, dass man 'Design' erkennt, als man dadurch Sachverhalte als 'Design' interpretiert, die ohne ein solches Modell 'unauffällig' geblieben wären, d.h. nicht von sich aus schon nach Intentionalität gerufen haben. Das hat sicher seinen Wert, genau wie es seinen Wert hat zwischen 'Künstlichkeit' und 'Design' zu differenzieren.
Soweit mein Schuss in die Runde. Ich bin dann mal gespannt wie weit wir auseinander liegen.
LG, Markus


7 Kommentare:
Das soll jetzt keine "externe" Kritik sein, sondern nur eine (oder besser gesagt zwei) ganz normale Frage:
Was ist "interne Teleologie" und wie erkennt man sie in einem Wirbeltierauge ?
"Oft weiß und versteht man aber genug um 'Design' zu attestieren (jedenfalls in einem kleinen Bereich), ohne Kenntnis des Designers und seiner Pläne bzw. spezifischer Konzepte den Designer betreffend."
- Kannst du ein oder zwei Beispiele für dieses "oft" geben ? Und: kennst du irgendeinen nicht-IDler der dieser Aussage zustimmen würde ?
Ich habe den Punkt z.B. in meinem Buch "Nur eine Illusion?" und im RSG-Paper dargestellt. Nächstes Jahr wird zudem ein Aufsatz erscheinen, der sich speziell damit befasst. In jedem Fall baue ich dabei weitestgehend auf Beobachtungen und Argumente auf, die oft von ausgesprochenen ID-Gegnern gemacht werden und in ganz konventionellen Quellen zu finden sind. Diese Hintergründe kannst Du Dir anhand der angegebenen Quellen gerne erarbeiten, weder habe ich die Zeit noch ist hier der passende Ort das Thema auszupacken.
"In jedem Fall baue ich dabei weitestgehend auf Beobachtungen und Argumente auf, die oft von ausgesprochenen ID-Gegnern gemacht werden und in ganz konventionellen Quellen zu finden sind"
- Das möchte ich doch sehr stark bezweifeln, denn niemand versucht in der Praxis "Design zu attestieren" ohne irgendwas über etwaige Designer und ihre Methoden zu wissen und der "konventionelle Standpunkt" ist, das dies auch gar nicht möglich wäre (ich habe dich ja explizit nach einem nicht-IDler gefragt der diese Aussage unterschreiben würde, es beruhigt mich das du auch keinen kennst).
Wer attestiert wo warum Design? Was ist "interne Teleologie"? Gute Fragen. Ich hab Dir gesagt wo ich was dazu geschrieben habe. Ich kann Dir sogar per E-Mail weiterhelfen.
Du kannst Dir also ansehen was ich zum Thema bereits geschrieben habe, oder weiter versuchen die 'Hausordnung' und Zwecksetzung dieses Threads zu untergraben bzw. weiter bezweifeln, dass meine Aussagen inhaltlich gedeckt sind.
"Wer attestiert wo warum Design?"
- Mir gehts nicht um das "warum" (und generell um gar keine Details in diesem Fall) sondern nur um ein ganz einfaches Beispiel (ein einfaches Wort wäre also schon genug). Wenn du tatsächlich eins nennen kannst werde ich mir sehr gerne dein Buch kaufen und mir die Details selber durchlesen. Mir wurde schon so oft gesagt das "man über die Designer nichts wissen muss um Design zu erkennen" und ich das bei Dembski, Del Ratzsch oder wem auch immer nachlesen könnte - wenn ich dann nachlese dann finde ich die immer gleichen Tatsachenverdrehungen (SETI, Gerichtsmediziner, Archäologen etc. die *alle* eben auf Hintergrundwissen über etwaige Designer zwingend angewiesen sind). Wieso sollte ich also glauben das ausgerechnet du einen Fall kennst wo wirklich Design ohne Wissen über die Designer erkannt wird wenn du nichtmal ein einziges Beispiel nennen magst ?
"Du kannst Dir also ansehen was ich zum Thema bereits geschrieben habe, oder weiter versuchen die 'Hausordnung' und Zwecksetzung dieses Threads zu untergraben"
- sorry for being curious
"bzw. weiter bezweifeln, dass meine Aussagen inhaltlich gedeckt sind."
- Du könntest diese Zweifel durch *zwei* Worte zerstreuen (wesentlich weniger Text als du für deine letzte Antwort schreiben musstest), ein Beispiel wo tatsächlich so Design erkannt wird (sollte leicht sein wenn es "oft" gemacht wird) und ein nicht-IDler der deiner Aussage zustimmen würde (sollte auch leicht sein wenn du dich auf konventionelle Quellen stützt).
Wenn ich überzeugt wäre, dass diese Thematik ("interne Teleologie", "Design" bzw. "Anschein von Planung bei Lebewesen") sich mit ein paar Worten erledigen lässt, hätte ich mir nie die Mühe gemacht, irgendwas längeres dazu zu schreiben. Wenn Du verstehen willst, wie ich die von Dir im ersten Post zitierten Punkte meine bzw. auf welchen Hintergrund ich dabei aufbaue, dann kann ich Dir wirklich nur raten, meine Sachen zu lesen. Und nein, es geht lange nicht um SETI, Gerichtsmediziner und Archäologen.
"Wenn ich überzeugt wäre, dass diese Thematik ("interne Teleologie", "Design" bzw. "Anschein von Planung bei Lebewesen") sich mit ein paar Worten erledigen lässt, hätte ich mir nie die Mühe gemacht, irgendwas längeres dazu zu schreiben."
- Wer redet denn von "erledigen" ? Ich jedenfalls nicht. Nochmal, mir ging es nie um irgendwelche Details, die schau ich mir gerne selber an. Der Punkt ist, du behauptest:
"Oft weiß und versteht man aber genug um 'Design' zu attestieren (jedenfalls in einem kleinen Bereich), ohne Kenntnis des Designers und seiner Pläne bzw. spezifischer Konzepte den Designer betreffend."
und ich behaupte:
1. Es gibt nicht *ein einziges* Beispiel aus der Praxis wo tatsächlich so "Design" erkannt wird.
2. Es ist selbst theoretisch unmöglich so "Design" zu erkennen.
Beide Punkte kannst du mit *einem* Wort widerlegen - wenn du denn ein Beispiel kennst, es ist doch vollkommen egal wie denn nun im Detail "Design" erkannt wird und wieso das möglich ist, wenn du ein Beispiel kennst hab ich Unrecht *period*.
"Wenn Du verstehen willst, wie ich die von Dir im ersten Post zitierten Punkte meine bzw. auf welchen Hintergrund ich dabei aufbaue, dann kann ich Dir wirklich nur raten, meine Sachen zu lesen."
- Mag ja stimmen, aber versetz dich mal in meine Lage. Stell dir doch mal vor, man würde dir ständig erzählen das "detaillierte und empirisch belegte Modelle zur Evolution von einigen komplexen biologischen Strukturen existieren", ein Beispiel wird dir nicht genannt aber dir wird empfohlen das doch mal im Futuyama nachzulesen. Du liest nach, und findest nichts dergleichen. Der nächste Evolutionsvertreter gibt dir auch kein Beispiel, empfiehlt dir aber mal im Ridley nachzulesen - wieder Fehlanzeige. Dann kommt noch einer, gibt dir natürlich auch kein Beispiel, empfiehlt dir aber das Buch von Barton et al. - und schon wieder Fehlanzeige. Würdest du dir nicht nach spätestens 4-5 Büchern so langsam ein bischen verar... vorkommen und davon ausgehen das die angeblichen Modelle nur in der Phantasie von Evolutionsvertretern existieren ?
"Und nein, es geht lange nicht um SETI, Gerichtsmediziner und Archäologen."
- Sehr schön, endlich mal was neues. Wenn du mir jetzt auch sagst um was es denn stattdessen geht dann werd ich mir dein Buch sofort zulegen.
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