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Der Informationsdienst Wissenschaft berichtet über neue Forschungsergebnisse von Wissenschaftern der Universität Würzburg:
Und es gibt sie doch: Maschinenbauer, die in Zellen dafür verantwortlich sind, molekulare Maschinen zusammenzubauen, die eine Vielzahl lebenswichtiger Prozesse in der Zelle ausführen, wie beispielsweise das richtige Umschreiben der Erbinformation in ein Protein. Das ist neu, denn bisher dachten Forscher, dass diese quasi wie von Geisterhand sich selbst organisieren.
Ähnlich der von Menschenhand gebauten Maschinen sind sie oft sehr komplex aufgebaut, statt aus Metall oder Plastik bestehen sie aus Proteinen oder Nukleinsäuren (DNA und RNA). Deshalb war es auch kaum zu glauben, dass sich diese hoch komplexen Maschinen spontan zusammenlagern sollten - wie dies einige Forscher behaupteten. "Diese Annahme ist jetzt eindeutig widerlegt. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Zelle ähnlich vorgeht wie wir es von der Konstruktion einer Maschine in einer Fabrik kennen. Richtige Maschinenbauer sind da am Werk", so Utz Fischer.
1 Kommentare:
"Molekularer Maschinenbau"......vor allem interessant, wenn man aus einem artverwandten Beruf stammt und mit der Einrichtung von Maschinensystemen sowie deren Abstimmung innerhalb größerer Anlagen (Fahrzeugbau) zu tun hat.....
Man müsste eben mehr Zeit zum Lesen haben. In bestimmten Bereichen überschlagen sich ja auch manchmal die Meldungen. Neues zum Thema "Rad in der Natur" gab es bspw. heute hier:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-9087-2008-11-11.html
Auszug:
"Die Spinne faltet ihre Beine zu einem Rad und rollt schnurstracks davon. „So etwas kannte man bisher nur von einer Spinnenart in der Namib-Wüste, nicht aus der Sahara", sagt der Forscher.
Aber im Gegensatz zur südafrikanischen Spinne, die nur passiv eine Düne hinunter kullert, konnte Rechenbergs Spinne durch Beinarbeit ihr Rollen beschleunigen. Ein Anruf beim Bionik-Kollegen Professor Werner Nachtigall bestätigte seine Vermutung, eventuell einen sensationellen Fund gemacht zu haben. "
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