David Abel, den ich bereits hier zitierte und vor einer halben Ewigkeit hier (ist ganz interessant, was er mir da schreibt) näher vorstellte, hat einen sehr interessanten Review-Artikel verfasst. Der eigentliche Hammersatz (wenn man weiß, wie er zu dechiffrieren ist) ist:
Organization requires 1) decision nodes, 2) steering toward a goal of formal function, 3) algorithmic optimization, 4) selective switch-setting to achieve integration of a circuit, 5) choice with intent.


2 Kommentare:
Was dann ja wohl heißen würde, der Zufall kann keine Organisation hervorbringen, oder?
Nur "Zufall" - je nach Bedeutung natürlich - auszuschließen heißt noch nicht sehr viel. Es bleibt ja noch immer "Notwendigkeit". (Siehe dazu auch dieses Paper: http://www.cfdlab.ae.utexas.edu/~roystgnr/newarticles/Chance%2520&%2520RNA%2520world.pdf).
"choice with intend" geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert - um mal meine Terminologie zu verwenden - ein SD-Modell.
Mir ist aber auch wichtig eines zu sagen: Allein zu vermerken, dass es so aussieht, dass es ohne "choice with intend" ( = Intelligenz) nicht geht, reicht noch nicht aus. Man muss dann auch wirklich Alternativen auf der Ebene erklärender Theorien liefern.
Ich versuche das gerne mit folgendem Bild darzustellen: Du stehst in einem Tunnel und willst so viel wie möglich sehen. In die Richtung, in die du schaust, siehst Du aber nur sehr wenig. Da könnte man daherkommen und sagen: 'Dreh dich doch mal um!'. Das ist auch gerechtfertigt, finde ich. Aber man muss sich dann auch wirklich erstmal umdrehen und schauen, ob man dort mehr sieht! Vielleicht sieht man ja noch weniger. Selbst wenn man von der einen Perspektive gar nichts erkennen kann - vielleicht ist es ja von der anderen aus genauso, weil die Natur der Sache nunmal nicht mehr bietet.
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